Ich treffe Kadiatou, Amar, Binta und viele Kinder vor dem Schulhaus. Sie sind glücklich, nun zur Schule gehen zu dürfen. Früher war der Schulbesuch unmöglich für sie. Sie hätten von Taayaki aus eineinhalb Stunden zum Stadtrand von Conakry laufen müssen, durch sumpfige Gebiete. Von Meyingbé aus ist der Weg 3 Stunden und bei Flut blockiert ein grosser, gefährlich tiefer Meeresarm ihren Weg. DYARAMA hat Ihnen den Schulbesuch ermöglicht und auf der Fischer-Halbinsel Kokoboundji zwei Schulen aufgebaut. Die PRIMARSCHULE DYARAMA TAAYAKI zählt 150 Schulkinder, die PRIMARSCHULE DYARAMA MEYINGBÉ 105 Kinder. Beide Schulen inkl. allem Schulmaterial sind kostenlos, da die Kinder der ärmsten Bevölkerungsschicht angehören. Würde Schulgeld erhoben, dürften viele der Kinder, vor allem die Mädchen!!, die Schule nicht besuchen, da den Eltern die finanziellen Mittel fehlen. In den Schulen wird auch eine medizinische Grundversorgung gewährleistet, da auf der Halbinsel die Gesundheitsversorgung fehlt.