Unsere Aktion zum GivingTuesday

Auch in diesem Jahr bleibt Periparto Schweiz (ehemals Postpartale Depression Schweiz) ihrer Tradition treu und sendet eine Kerze sowie eine persönliche Karte an alle Eltern, die im Dezember in der Schweiz wegen einer peripartalen psychischen Erkrankung stationär behandelt werden müssen. Mit diesem kleinen Licht möchten wir in dieser herausfordernden Zeit Hoffnung und Zuversicht für den Weg zur Genesung schenken. Die Erlöse unserer Spendenaktion fliessen direkt in unser Projekt „Lichtblicke schenken“ sowie in unsere Arbeit zugunsten von Betroffenen, Angehörigen und Fachkräften.

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Wir stellen uns vor

Peripartale psychische Erkrankungen betreffen rund 20% aller Mütter und 10% der Väter in der Schweiz – oft unerkannt und unbehandelt. Trotz der Häufigkeit sind sie stark tabuisiert, was zu verzögerter Hilfe, Leid bei den Eltern und Entwicklungsrisiken für Kinder führt. Frühzeitige Erkennung, niederschwellige Unterstützung und gesellschaftliche Sensibilisierung sind daher medizinisch und gesundheitsökonomisch dringend notwendig.<br /> Seit 2006 begleitet Periparto werdende und junge Familien sowie deren Angehörige in Krisensituationen. Unsere Ziele sind, Betroffene rasch zu erreichen, Fachpersonen zu schulen, ein nationales Unterstützungsnetzwerk zu pflegen und das Thema in der Gesellschaft zu enttabuisieren. Wir arbeiten landesweit und bieten kostenfreie, persönliche Beratung, Überbrückungsgespräche und Vermittlung zu Fachtherapien. Ein besonderes Merkmal unserer Arbeit ist die Peer-Arbeit: Ehemalige Betroffene begleiten aktuell Hilfesuchende über Patenschaften, Gesprächsgruppen oder persönliche Austauschmöglichkeiten. Dadurch verbinden wir fachliche Expertise mit persönlicher Erfahrung und schaffen einen direkten, vertrauensvollen Zugang zu Betroffenen.

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